Mentoring

Was chirurgisches Mentoring für mich bedeutet
Chirurgisches Mentoring bedeutet für mich, vorhandene chirurgische Kompetenz weiterzuentwickeln. Sie bringen Ihr Wissen, Ihre Erfahrung und Ihre eigene Art zu operieren mit. Ich bringe meine langjährige chirurgische Erfahrung ein - als Kollege an Ihrer Seite
Gemeinsam schauen wir darauf, wo kleine Veränderungen in Technik, Planung oder Ablauf mehr Sicherheit, Präzision und Souveränität bringen können.
Sie operieren - ich begleite Sie.

Vor dem Mentoring - telefonisches Vorgespräch und gezielte Vorbereitung
Jedes Mentoring beginnt mit einem telefonischen Vorgespräch. Dabei besprechen wir Ihre Ausgangssituation, Ihre bisherigen chirurgischen Erfahrungen, die gewünschten Schwerpunkte und - soweit bereits absehbar - die vorgesehenen Eingriffe.
So kann ich mich gezielt fachlich auf Ihr Mentoring und die konkreten Fragestellungen vorbereiten.
Das schafft die Grundlage für ein Mentoring, das sich wirklich an Ihrer individuellen Situation orientiert.

Vor Ort - gemeinsame OP-Planung
Bevor operiert wird, besprechen wir gemeinsam den konkreten Patienten. Wir betrachten die vorliegenden Befunde und - je nach Eingriff - Röntgenbilder oder weitere diagnostische Ergebnisse und gehen die geplante Operation noch einmal gemeinsam durch.
Dabei können unterschiedliche operative Möglichkeiten, Zugangswege, Lagerung, Instrumentarium oder Implantate ebenso Thema sein wie Besonderheiten und mögliche Schwierigkeiten des konkreten Falls.
Welche Möglichkeiten gibt es - und welches Vorgehen erscheint für den Patienten am sinnvollsten?

Die Operation - Sie operieren, ich begleite Sie
Während der Operation führen Sie selbst den Eingriff durch. Ich stehe Ihnen als erfahrener chirurgischer Kollege zur Seite, beobachte und gebe dort konkrete Hinweise wo sie hilfreich sind
Dabei kann es um kleine technische Details ebenso gehen wie um Instrumentenhandhabung, Präparation, Gewebeschonung, Übersicht im Operationsfeld oder einen möglichst strukturierten und effizienten Ablauf.
Mir geht es nicht darum, Ihnen meinen persönlichen Operationsstil vorzugeben. Entscheidend ist vielmehr, gemeinsam Lösungen zu finden, die zu Ihnen, Ihrem Team und den Bedingungen in Ihrer Praxis oder Klinik passen
Nicht Vormachen. Nicht Übernehmen. Begleiten.

Wenn etwas nicht nach Plan läuft
Auch bei sorgfältiger Planung kann während einer Operation eine unerwartete Situation entstehen. Gerade dann ist es hilfreich, einen erfahrenen chirurgischen Kollegen unmittelbar an seiner Seite zu haben.
Wir beurteilen die Situation gemeinsam und besprechen das weitere Vorgehen. Sie bleiben grundsätzlich der Operateur, und ich unterstütze Sie dabei, auch in einer schwierigen Situation eine Lösung zu finden.
Sollte jedoch eine Situation entstehen, in der unmittelbare praktische Unterstützung erforderlich ist, lasse ich Sie selbstverständlich nicht allein.

Nach dem Eingriff - gemeinsam auswerten
Nach der Operation nehmen wir uns Zeit, den Eingriff gemeinsam zu besprechen. Was ist gut gelaufen? Wo gab es schwierige Situationen? Und an welchen Stellen könnten kleine Veränderungen beim nächsten Mal zu noch mehr Sicherheit oder einem besseren Ablauf führen?
Dabei geht es nicht um eine Bewertung der Operation, sondern darum, Erfahrungen aus dem konkreten Fall für zukünftige Eingriffe nutzbar zu machen.
So endet das Mentoring nicht mit der letzten Naht. Aus der gemeinsamen Planung, der Operation und der anschließenden Reflexion entstehen Erfahrungen, die Sie in Ihre nächsten Eingriffe mitnehmen können.
Das Ziel ist nicht, nach einem Mentoring genauso zu operieren wie ich - sondern sicherer und souveräner auf Ihre eigene Art.
